Meheret von Feltens Flucht in die Schweiz
“Geboren ist sie in Eritrea, heute ist sie Schweizerin. Meheret von Felten, wie sie seit der zweiten Hochzeit heisst, ist eine Kämpferin. Ihre unfassbare Lebensgeschichte habe sie stark gemacht. Nach einer behüteten Kindheit in Asmara, der Hauptstadt Eritreas, folgten harte Jahre als Soldatin im Krieg. Sie lernte ohne Schlaf und ohne Wasser durchzuhalten und musste üben, wie man jemanden tötet, wenn die Munition ausgeht. Später landete sie im Gefängnis und wurde gefoltert. Doch ihr gelang die Flucht. Auf einer lebensgefährlichen Reise durch die Wüste und übers Mittelmeer gelangte sie in die Schweiz, wo sie seit 16 Jahren lebt. Doch auch hier musste sie ihren Platz zuerst erkämpfen. Im Gespräch mit Ivana Pribakovic sagt sie, sie lebe im Paradies.” SRF Tagesgespräch
Glückliche Kindheit und grausames Erwachen im Militärdienst (Teil 1)
Flucht als einziger Ausweg (Teil 2)
Auf die Hölle namens Sahara folgt der Weg übers Mittelmeer (Teil 3)
Ankunft in der Schweiz (Teil 4)
Einstehen für Gerechtigkeit (Teil 5)