Velo spenden an Menschen ohne geregelten Aufenthaltsstatus
Juni
11

Velo spenden an Menschen ohne geregelten Aufenthaltsstatus

Um die Mobilität von Menschen in der Nothilfe zu verbessern, ist die Kontakt- und Beratungsstelle Sans-Papiers Luzern auf der Suche nach Velos. Falls die Velos leicht defekt sind, werden wir diese am Verteiltag zusammen mit der Velobude und den Ratsuchenden flicken und aufrüsten. 

Der Velo-Flick & - Verteiltag wird am Samstag, 11. Juni 2022, 13.30-17.30h bei der Velobude / Pfarrei St. Anton stattfinden. Flyer.

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Tag der offenen Tür im Sentitreff
Mai
14

Tag der offenen Tür im Sentitreff

Wir bieten Einblicke und Einstiege in unser vielfältiges Wirken. Im Sentitreff engagierte Menschen stellen an Infoständen die verschiedenen Angebote vor und zeigen, was den Sentitreff zum soziokulturellen Dreh- und Angelpunkt im Luzerner BaBeL-Quartier macht. Dazu gibt es vom Morgen bis am Abend ein reichhaltiges kulturelles und kulinarisches Programm mit Konzerten, Zauberei, Urban Gardening, Essen aus aller Welt, Kinderanimation, einem Quartierrundgang und vielem mehr.

Programm den ganzen Tag lang. Flyer und weitere Infos.

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"Verbotene Lieder" Gespräch und Lesung mit Karin Wenger
Mai
5

"Verbotene Lieder" Gespräch und Lesung mit Karin Wenger

Die Südostasien-Korrespondentin von Schweizer Radio SRF stellt das Buch “Verbotene Lieder” über Mina und Afghanistan vor. Sie thematisiert aber auch ihre anderen Bücher, berichtet von ihren eigenen Reisen und erzählt mehr über das “Making-of” ihrer Reportagen.

19:00 Uhr | Stadt Bibliothek Luzern
Eintritt frei; mit Apéro im Anschluss

Bitte anmelden unter: https://luzern.yourticket.ch/

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Austauschtreffen mit Fokus auf die Ukraine am 4. Mai
Mai
4

Austauschtreffen mit Fokus auf die Ukraine am 4. Mai

Der tragische Krieg in der Ukraine nimmt leider kein Ende und treibt weiterhin Hunderttausende von Menschen in die Flucht. Zunehmend erreichen die geflüchteten Menschen auch die Schweiz. Die Solidarität ist gross. Viele Menschen engagieren sich lokal, Integrationsgruppen organisieren sich neu, erste Erfahrungen werden gemacht.

Programm

18.15 bis 18.30 Uhr
Eintreffen der Teilnehmenden
18.30 bis 19.00 Uhr
Input zur Zusammenarbeit in Hochdorf
19.00 bis 20.45 Uhr
Themensammlung und Austausch untereinander
ab 20.45 Uhr
Apéro & Vernetzung

-> Mehr Infos findst du hier.

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öV-Tickets für Nothilfebezüger:innen
Apr.
29
bis 7. Mai

öV-Tickets für Nothilfebezüger:innen

Am 7. April 2022 lancieren wir ein Crowdfunding für öV-Tickets für Menschen in der Nothilfe. Bis am 6. Mai 2022 versuchen wir, 10’000 Franken für dieses Projekt zu sammeln. Vielen Dank wenn du das Projekt auch unterstützen kannst!

Weitere Infos und der Link zum Crowdfunding folgen hier :)

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Frontex, Abschottung im Namen Europas: die zentrale Mittelmeerroute
Apr.
28

Frontex, Abschottung im Namen Europas: die zentrale Mittelmeerroute

Wie hilft Frontex der sogenannten libyschen Küstenwache, Menschen auf ihrem Weg nach Europa abzufangen? Diese und weitere Fragen stehen im Zentrum dieser Infoveranstaltung. Die drei Referent:innen beschreiben die Bedeutung der Fluchtroute im zentralen Mittelmeer.

Wann: 28. April, Türöffnung 18:30 Uhr, Veranstaltungsbeginn 19:00 Uhr
Wo: Café Parterre, Mythenstrasse 7, 6003 Luzern

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Die Würde des Menschen ist abschiebbar
Apr.
24

Die Würde des Menschen ist abschiebbar

Lesung und Buchpräsentation mit Sebastian Nitschke

Sebastian Nitschke engagierte sich von 2017 bis 2020 bei Community for all Solidarsche Gemeinschaft statt Abschiebegefängnisse in Darmstadt. Er studierte Soziale Arbeit in Münster (BA) und Darmstadt (MA). Das Buch von Lina Droste und Sebastian Nitschke vereint politischen Bericht und Wissenschaft. Es enthält Texte zu Haftbedingungen, Gerichtsakten, Isolationshaft und Gespräche mit Inhaftierten über ihre Ausschlusserfahrungen in Deutschland und ihren Herkunftsländern. 

Sebastian Nitschke wird kurze Passagen aus dem Buch lesen und diese im Anschluss mit dem Publikum diskutieren. Er ist Sozialarbeiter und engagierte sich von 2017 bis 2020 bei “Community for all - Solidarische Gemeinschaft statt Abschiebegefängnisse” in Darmstadt.

Die Veranstaltung findet auf Deutsch statt.
Wo: HelloWelcome, Bundesstrasse 13, 6003 Luzern
Wann: Sonntag, 24. April 2022, 18:00 Uhr

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NoFrontex – Kunstinstallation in Luzern wirbt für ein Nein zu Frontex am 15. Mai
März
28
bis 26. Apr.

NoFrontex – Kunstinstallation in Luzern wirbt für ein Nein zu Frontex am 15. Mai

Gewalt, Elend und Tod sind an den Aussengrenzen Europas Alltag geworden. Menschen auf der Flucht werden entrechtet, geprügelt und abgeschoben. Als europäische Grenz- und Küstenwache ist Frontex mitverantwortlich. Im Vorfeld der Abstimmung über den geplanten Unterstützungsausbau der Agentur prangern verschiedene Gruppen in Luzern die europäische Abschottungspolitik an – mit einem Grenzzaun in Luzern.

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Alle heisst Alle  - Offene Grenzen für Alle
März
18
bis 19. März

Alle heisst Alle - Offene Grenzen für Alle

Demo: Alle heisst Alle. Für eine antirassistische Migrationspolitik und offene Grenzen für alle.
Besammlung 18.03.22, 18:30h ¦ Schwanenplatz Luzern ¦ bewilligt, gerne mit Maske

Demo: All means All. For an anti-racist immigration policy and open borders for all
Gathering 18.03.22 6:30 pm I Schwanenplatz Luzern I approved, wear a mask

Demostración : Tod@s significa tod@s. Por una política migratoria anitracista y por fronteras abiertas para todo mundo.
Reunión 18.03.22 18.30 I Schwanenplatz, Luzern I aprobado, pónganse las máscaras

ንኽሎም ማለት ንኽሎም ኢዩ ንኣንጻር ዓሊታውነት ፖሊትካዊ ስደተኗታት ዶብ ይከፋት ንኹሎም!!!
ፍቓድ ሰላማዊ ሰልፊ ይሃልካ 18.03.22 18.30 Uhr I Schwanenplatz, Luzern I ማስከ ልበስ

Gösteri: Hepsi demek herkes demektir. Irkçı göçmenlik uygulamalarına karşı ve herkes için sınırların kaldırılması talebi ile
toplanın 18.03.22 18.30 I Schwanenplatz, Luzern I izinli, maskelerinizi takın

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ALA KACHUU – TAKE AND RUN
März
17

ALA KACHUU – TAKE AND RUN

Sezim (19) möchte sich ihren Traum vom Studium in der kirgisischen Hauptstadt erfüllen, als eine Gruppe junger Männer sie ins Hinterland verschleppt. Dort wird sie mit einem Fremden zwangsverheiratet. Verweigert sie die Ehe, droht ihr soziale Stigmatisierung und Ausgrenzung. Hin- und hergerissen zwischen ihrem Wunsch nach Selbstverwirklichung und den Zwängen der kirgisischen Kultur, sucht Sezim verzweifelt nach einem Ausweg.

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Kick-Off Sitzung Referendum zu Frontex
Feb.
16

Kick-Off Sitzung Referendum zu Frontex

Über 62'000 Unterschriften haben wir am 20. Januar in Bern der Bundeskanzlei übergeben. Ein grossartiger Erfolg der Solidarität, der ohne die unzähligen Unterstützer*innen, die bis zuletzt sammelten und mobilisierten, nicht möglich gewesen wäre. An dieser Stelle nochmals: Danke!

Jetzt geht es weiter: Dank dem Referendum wird nun bis zur Abstimmung am 15. Mai 2022 intensiver darüber gesprochen, was an den EU-Aussengrenzen passiert. Diese Plattform gilt es für vielfältigen Widerstand zu nutzen. Gemeinsam wollen wir uns organisieren und laden dazu an eine erste Kick-Off Sitzung ein:

16. Februar um 18:00 Uhr auf zoom: https://zoom.us/j/99612290730?pwd=M3RvODdYdHArZ1ovenpyaXNhQ1k4UT09

Wir stellen die NoFrontex Kampagne vor und besprechen, wie sich Personen einbringen können – sei es in einer Lokalgruppe oder in einer überregionalen AG des NoFrontex Referendums, als Einzelperson oder als Organisation. Kommen wir zusammen, damit wir uns in den nächsten drei Monaten gemeinsam gegen Frontex und für die Bewegungsfreiheit stark machen können!

Die Sitzung wird auf Deutsch stattfinden. Gib uns Bescheid, falls Du eine Übersetzung benötigst.

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Mondoj im Neubad
Feb.
5

Mondoj im Neubad

Mondoj wieder im Neubad, am Samstag 5.2. ab 16 Uhr

Wir kochen und essen gemeinsam:

ab 16 uhr zusammen kochen, in der neubad-küche

ab 19 uhr essen für alle (kollekte)

Lass uns das Teilen und die kollektive Solidarität gegen die Egoismus- und Konsumkultur aufbauen. Wer beim Kochen helfen möchte, bitte melden :)

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Captains of Zataar
Jan.
27

Captains of Zataar

Die syrischen Flüchtlinge Fawzi und Mahmoud leben im Lager Zaatari in Jordanien. Gefangen in dieser riesigen Zeltstadt, sehen sie den Fussball als Ausweg in eine bessere Zukunft. Manchmal kommt eine Delegation aus Katar in das Lager, um neue Talente zu scouten. Die beiden unzertrennlichen Freunde haben gute Chancen, es auf die Akademie Aspire für Nachwuchstalente zu schaffen. Ein ebenso eindrücklicher wie hoffnungsvoller Film.

Filmstart: 27. Januar 2022 in Luzern
Trailer: Link

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Demo gegen Ausschaffung
Dez.
18

Demo gegen Ausschaffung

Kein Mensch ist illegal! Schluss mit Ausschaffungen!

Treffpunkt: 18. Dezember // 12:45 Uhr // Bahnhofplatz Luzern //
13:30 Uhr gemeinsame Anreise nach Wauwil zur Demo ab Luzern //
Start Demo in Wauwil um 14 Uhr //

Anstatt geflüchteten oder migrierten Personen ein sicheres und würdiges Leben zu ermöglichen, werden in der Schweiz jedes Jahr Tausende Menschen unter Zwang ausgeschafft. Dahinter steht ein zutiefst rassistisches System: Geflüchteten Menschen wird grundsätzlich mit Misstrauen begegnet, sie werden in «richtige» und «Schein-Geflüchtete» eingeteilt. Folgen davon sind die Illegalisierung, der Verlust praktisch aller Rechte in der Nothilfe, oder zuletzt die Ausschaffung.

Wir sagen: Kein Mensch ist illegal! Keine Person sollte jemals an den Ort zurückkehren müssen, den sie verlassen wollten oder mussten. Wir fordern: Bleiberecht für alle!

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Ni una Menos - Schweizweite Demo gegen Femizide
Dez.
11

Ni una Menos - Schweizweite Demo gegen Femizide

Dieses Jahr wurden bereits 25 Frauen Opfer eines Femizids, und 11 Frauen haben einen versuchten Femizid überlebt. Und das sind nur die bekannten Fälle! Deshalb findet am 11. Dezember 2021 in Zürich eine schweizweite Demonstration gegen Femizide statt. Gemeinsam gehen wir auf die Strasse, um unsere Trauer und unseren Protest sichtbar zu machen: Wir denken an die Opfer von Femiziden und die Hinterbliebenen, an die Überlebenden von Femiziden und geschlechtsspezifischer Gewalt, und an alle gegenwärtig Gewaltbetroffenen.

Wann? Samstag, 11. Dezember 2021 um 14 Uhr
Wo? Ni-una-Menos-Platz (ehemals Helvetiaplatz)
Flyer -> Download

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Dez.
10
bis 12. Dez.

12. Comundo-Filmtage Menschenrechte im Stattkino Luzern

Vier Filmpremieren greifen im Hauptprogramm vom 10. und 11. Dezember 2021 verschiedene Aspekte der Flüchtlingskrise auf. Im Fokus stehen mutige Menschen, die in scheinbar hoffnungslosen Situationen ums Überleben und für mehr Gerechtigkeit kämpfen.

Freitag, 10.12.2021
19.00 Uhr MIRAGGIO

Samstag, 11.12.2021
14.00 Uhr OSTROV
17.00 Uhr CAPTAINS OF ZAATARI
20.45 Uhr A BLACK JESUS

Download Programm und Filmbeschriebe.
Infos Stattkino

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Ein Blick nach Afghanistan...
Nov.
22

Ein Blick nach Afghanistan...

Seit Anfang September bietet HelloWelcome mit der Unterstützung von vielen Freiwilligen am Freitagnachmittag eine Beratung für Afghan*innen an, deren Angehörige seit der Machtübernahme der Taliban in Gefahr sind. Was aktuell im Land passiert, erzählt Thomas Achermann von der Afghanistanhilfe, die seit mehr als 30 Jahren die Menschen in Afghanistan unterstützt. Im Anschluss an das Referat laden wir zum afghanischen Abendessen.

18.30 Uhr Referat (Richtpreis 10 Franken, Kollekte)
20.00 Uhr Abendessen (Richtpreis 20 Franken, Kollekte)

Kosten für Referat und Abendessen: Richtpreis 30 Franken, Kollekte
(Alkohol muss separat bezahlt werden)

Für Freiwillige der Afghanistanberatung ist der Abend kostenlos.

Es gilt Zertifikatspflicht. Anmeldung nötig an beratung@hellowelcome.ch.
Die Teilnehmer*innenzahl ist beschränkt.

Der Erlös aus dem Abend geht je zur Hälte an die Afghanistanberatung von HelloWelcome und an die Afghanistanhilfe. DANKE!

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Informationsanlass - Corona, wie weiter?
Nov.
9

Informationsanlass - Corona, wie weiter?

Wieso ist das Coronavirus gefährlich?

Was ist eine Impfung?

Welche Risiken und Chancen hat die Corona-Impfung?

Zeit für Fragen und Austausch -> FLYER DOWNLOAD

Deutsch, Arabisch, Tigrinya und Farsi
mit Kinderbetreuung
ohne Covid-Zertifikat, mit Maskenpflicht

Anmeldung (freiwillig):
078 654 15 02 (WhatsApp) / info@sentitreff.ch


Wo? Sentitreff, Baselstrasse 21, Luzern

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Film Abend mit Diskussion / Aktion gegen Menschenhandel
Okt.
28

Film Abend mit Diskussion / Aktion gegen Menschenhandel

28. Oktober 2021 //  Filmabend mit anschliessendem Expert*innen Gespräch und Fragerunde

Pfarreizentrum St. Karli an der Spitalstrasse 93, 6004 Luzern

Der Dokumentarfilm Anna in Switzerland erzählt in zwei Reisen die Vergangenheit und die Gegenwart einer mutigen Frau, die Opfer von Menschenhandel wurde. Die Reise, die Anna damals in die Schweiz führte, in den sprachlosen Abgrund von Einsamkeit und Ohnmacht, dargestellt in eindrücklichen und animierten Illustrationen. Und die Reise heute durch eine der schönsten Landschaften der Schweiz; ein zweites Mal kommt Anna hier an und erzählt vom langen Weg zurück in die Normalität. Nach einem zähen Kampf erobert sich Anna ihre Menschenwürde zurück. Am Ende steht sie auf dem Gipfel eines 4000ers und blickt in eine Zukunft, die ganz allein ihr gehört.

Facebook-Event.

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Tür an Tür mit Fremden - ZML-Gesprächsabend
Okt.
28

Tür an Tür mit Fremden - ZML-Gesprächsabend

Tür an Tür mit Fremden - Nachbarschaft zwischen Religionen und Kulturen

ZML-Gesprächsabend zum Film NACHBARN
Donnerstag, 28. Oktober 2021, um 19 Uhr im Kirchensaal MaiHof

Podiumsgespräch mit Layla Ibrahim-Staubli, Samiya Slo, Luqman Saleh, Eylem Demirci
Moderation: Silke Busch und Urs Winter
Anschliessend Gesprächsgruppen zum Thema NACHBARSCHAFT, mit Apéro

Organisiert durch ZML.

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Tag der offenen Türen im BUNDESHAUS
Okt.
28

Tag der offenen Türen im BUNDESHAUS

Am Donnerstag, 28. Oktober 2021 laden Solinetz Luzern und die anderen Organisationen im BUNDESHAUS zum Tag der offenen Türen ein. Ab 17 Uhr begrüssen wir die interessierten Besucher:innen. Am Tag der offenen Türen bietet sich die Gelegenheit, die Aktivitäten von Solinetz Luzern und den weiteren Organisationen - HelloWelcome, Lernatelier, KUNIGO, PlanC - kennenzulernen und sich auszutauschen.

Wir freuen uns über eine mögliche Teilnahme und spannende Gespräche beim Apéro :-)

Es wird ein Covid-Zertifikat benötigt.

Download Flyer

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Filmmorgen: Nachbarn
Okt.
24

Filmmorgen: Nachbarn

NACHBARN - Ein Film von Mano Khalil
Sonntag, 24.. Oktober 2021 um 11 Uhr, stattkino Luzern

In einem syrischen Grenzdorf in den frühen 1980-er-Jahren erlebt der kleine Sero sein erstes Schuljahr. Er spielt freche Streiche mit seinen Kameraden, träumt von einem Fernseher, damit er endlich Cartoons schauen kann und muss gleichzeitig erleben, wie die Erwachsenen um ihn herum immer mehr von nationalistischer Willkür und Gewalt erdrückt werden. Ein neuer Lehrer ist angereist, um aus den kurdischen Kindern stramme panarabische Genossen zu machen. Er verbietet mit seinem Schlagstock die kurdische Sprache, befiehlt die Verehrung Assads und predigt Hass auf die Juden, die zionistischen Erzfeinde. Der Unterricht verwirrt Sero, denn seine langjährigen Nachbarn sind eine liebenswerte jüdische Familie.

Mano Khalil’s berührender Film ist inspiriert von persönlichen Kindheitserlebnissen und spannt den Bogen bis in die syrische Tragödie der Gegenwart.

Organisiert durch ZML. Flyer: Download.
Ausserdem nicht verpassen: ZML-Gesprächsabend zum Film NACHBARN: 28.10.21

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Stop killing eritrean refugees in Libya
Okt.
23

Stop killing eritrean refugees in Libya

Besammlung zur Demo: Samstag, 23. Oktober um 13:30 Uhr auf dem Schwanenplatz

Seit 8. Okt. 2021 wurden in Tripolis (Libyen) mindestens 7 Person getötet und über 33 Personen schwer verletzt. Mehr als 5‘000 Menschen wurden festgenommen und sind nun in überfüllten Haftanstalten und unter unhygienischen Bedingungen interniert. Darunter befinden sich auch mehrere Personen, die für Evakuierungs- oder Resettlement-Flüge aus Libyen vorgemerkt waren. Die Razzien, bei denen auch viele unfertige Gebäude und behelfsmäßige Migranten-Unterkünfte zerstört wurden, haben unter den Asylsuchenden und Flüchtlingen in der Hauptstadt Panik und Angst ausgelöst. Viele davon, darunter auch unbegleitete Kinder und junge Mütter, haben ihre Unterkünfte verloren.

Wir fordern die Behörden weiterhin auf, die Menschenrechte und die Würde von Asylsuchenden und Flüchtlingen umfassend zu respektieren, ihre Verhaftungen einzustellen und die inhaftierten Flüchtlinge freizulassen.

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Walk for Freedom
Okt.
16

Walk for Freedom

Es gibt heute noch Millionen von Sklaven weltweit – auch in der Schweiz, auch in Luzern. Menschenhandel ist eines der lukrativsten Verbrechen überhaupt, und es wird Zeit, dass das ein Ende nimmt. Am Walk for Freedom laufen wir als schweigende Einerkolonne durch die Stadt Luzern. Gemeinsam mit über 400 Walks weltweit kämpfen wir für die Abschaffung der Sklaverei – Schritt für Schritt. Sei dabei!

Start um 14:00 Uhr am Mühlenplatz Luzern, Ende ca. 16:00 Uhr am Helvetiaplatz. Dort wird es weitere Infos zum Thema Menschenhandel sowie Livemusik geben.

Anmeldunghttps://eventfrog.ch/de/p/diverses/walk-for-freedom-6842067114430802545.html 

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The Man Who Sold His Skin
Okt.
14

The Man Who Sold His Skin

Sam ist ein ebenso sensibler wie impulsiver junger Mann, der aus Syrien in den Libanon geflohen ist und zu seiner Geliebten Abeer nach Brüssel reisen möchte. Nur wie? Der renommierte Künstler Jeffrey Godefroy will ihm helfen, indem er ein lebendes Kunstwerk aus Sam macht und so über die Grenzen bringt. Kaouther Ben Hania brilliert einmal mehr mit ihrem scharfsinnigen und schonungslosen Blick auf unsere Gegenwart.
Dem Film liegt ein realer Fall zugrunde. 2006 hat der belgische Künstler Wim Delvoye dem Schweizer Tim Steiner den Rücken in ein grosses Bild verwandelt und für 240’000 Franken an einen Sammler verkauft.
Ab 14. Oktober ist der Spielfilm The Man Who Sold His Skin im Bourbaki Kino zu entdecken. Darin bringt die tunesische Regisseurin Kaouther Ben Hania das Schicksal eines Flüchtlings mit dem Wesen der Kunstwelt zusammen.

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Grenzen töten – Installation über das Desinteresse Zentralschweizer Gemeinden und die Festung Europa
Okt.
4
bis 18. Okt.

Grenzen töten – Installation über das Desinteresse Zentralschweizer Gemeinden und die Festung Europa

4. Oktober 2021 // Vernissage // 18:30 // Inseliquai

18.Oktober 2021 // Finissage // 18:30 // Inseliquai

Im Mittelmeer, in den Wäldern von Bosnien oder in Moria auf Lesbos – Europas Grenzregime verursacht unfassbares Leid. Menschen, die in Europa Zuflucht suchen wollen, werden bereits an den Grenzen davon abgehalten. Verantwortlich für die Umsetzung dieser gewalttätigen Politik gegen Menschen auf der Flucht ist die Grenzschutzagentur Frontex. An den Aussengrenzen Europas und auf den Fluchtrouten führen sie zahlreiche illegale Pushbacks durch, verletzen systematisch enschenrechte und lassen flüchtende Personen im Mittelmeer ertrinken. Die Schweiz zahlt jährlich 61 Millionen Franken an Frontex.

Die menschenverachtende Politik zeigt sich nicht nur an den europäischen Aussengrenzen, sondern auch Mitten in Europa. Mit ihrer Abschottungspolitik ist die Schweiz mitverantwortlich für über 44‘000 Opfer der Festung Europa. Von 156​​​​​​​ Zentralschweizer Gemeinden zeigen die wenigsten den politischen Willen, sich aktiv für Menschen auf der Flucht einzusetzen oder sich symbolisch gegen eine Politik der Abschottung zu stellen. Auch diese Mauer des Desinteresses ist tödlich.

4. bis 18. Oktober 2021 // Inseliquai (Wiese) // 6005 Luzern

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Demonstration - Für ein freies und würdiges Leben
Okt.
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Demonstration - Für ein freies und würdiges Leben

Solidarité sans frontières ruft mit einem breiten Bündnis zur Demonstration vom 2. Oktober um 14h in Bern, Schützenmatte auf. Sie schreiben:

Wir wollen mit dieser Demonstration zeigen, dass wir vereint gegen dieses inakzeptable System ankämpfen. Die Ereignisse der letzten Monate haben uns einmal mehr gezeigt, dass sich die Zustände grundlegend ändern müssen.

Forderungen und Aufruf

Solinetz Luzern organisiert einen Bus für die An- und Rückreise nach Bern.
Infos und Reservation hier.

Wir stellen aufgrund jahrelanger Erfahrung fest: Die von der Schweiz betriebene Asylpolitik verstösst gegen die Menschenrechte und verletzt tagtäglich die Menschenwürde von Geflüchteten.

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